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„Gemeinsames Etwas“ Ein Hörspiel von Helmut Peschina

Mit seinen Hörspielen und Hörspielbearbeitungen steht Helmut Peschina für eine Tradition der Kunstform Hörspiel, die ihr Augenmerk dem Inhalt widmet, die die zeithistorische Dimension des Stücks berücksichtigt und die zugleich aktuell ist.

Viele seiner Hörspiele sind nach der Ausstrahlung im Radio auch als Tonträger erschienen. Im Auftrag des ORF hat Helmut Peschina zuletzt sowohl Euripides‘ „Medea“ als auch „Antigone“ und aktuell „Elektra“ von Sophokles in eine, dem 20./21. Jahrhundert entsprechende sprachliche Form gebracht. Möglichst klar und werkgetreu das Werk zu vermitteln, das war und ist immer ein Ziel der zahlreichen Hörspielbearbeitungen Helmut Peschinas gewesen.

Helmut Peschinas Theaterstücke wurden ins Amerikanische, Bulgarische, Flämische, Italienische, Polnische, Rumänische, Schwedische, Slowenische und Ungarische übersetzt. Peschina ist Mitglied der IG-Autoren, der Grazer Autorenversammlung und des Vereins Podium. Von 1981 bis 1991 war er auch Co-Redakteur der Literaturzeitschrift Podium. Helmut Peschina ist der Nachlassverwalter des Schriftstellers Alois Vogel.

„Gemeinsames Etwas“ ist ein Zwei-Personenstück aus dem Jahr 1997. Nach einigen Jahren der Trennung sehen sie sich wieder. ER war mit einer anderen aufs Land gezogen, SIE in der Stadt geblieben. Die gemeinsamen Jahre werden wieder wach, alte Vorhaltungen und Vorwürfe, Sehnsüchte und Wünsche. Gab es, blieb etwas Gemeinsames, ein Gemeinsames Etwas?



„Gemeinsames Etwas“ Ein Hörspiel von Helmut Peschina
Mit Brigitte Karner und Peter Simonischek.
Ton: Wencke Becker und Gerhard Wieser.
Regie: Robert Matejka (ORF / DLR-B 1997)

© Ö1, Hörspiel, 7.1.2023

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