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Hörspiel: „Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche“ von Christoph Buggert

Da war dieses Geräusch. Es erinnert ihn – an die Front, an die Flucht davor. Hört er dieses Geräusch, sind, auch noch Jahrzehnte später, der Krieg und das ihm eigene Grauen wieder da. Und nicht nur in Form der Geräusche lebt der Krieg in ihm weiter.

Andere bedeutsame Geräusche gab und gibt es in seinem Leben, mit jedem ist ein Erlebnis verbunden, viele verweisen auf die Kriegszeit und die ersten Jahre danach. Nicht nur in Form der Geräusche lebt der Krieg in ihm weiter.

„Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche“ von Christoph Buggert

Musik: Stefan Scheib
Regie: Liquid Penguin Ensemble
Produktion: Liquid Penguin Ensemble für SR/MDR Kultur 2018
Besetzung: Wolf-Dietrich Sprenger, Oliver Urbanski, Christiane Motter u. a.

Christoph Buggert, 1937 in Stargard geboren, in Halle und Bremen aufgewachsen. 1967 Promotion über Adalbert Stifter. Seit 1972 bis zur Pensionierung in wechselnden Funktionen beim hr, u. a. als Leiter des Hörspiels. Seit den 1960er Jahren ist er auch als Autor hervorgetreten, mit Romanen (zuletzt: „Im vierten Zimmer der Zeit“ 2014) und rund 20 Hörspielen. Für „Vor dem Ersticken ein Schrei“ (WDR) erhielt er 1977 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Zuletzt: „Schachabend – Kriminaloper“ (BR 2016).

© SR 2, Hörspielzeit, 24.6.2018

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