„Home, Sweet Home – Wohnen als Widerstand“ Von Eunike Kramer

Ein Mietshaus in Weimar wechselt den Besitzer. Und plötzlich häufen sich nächtliche Vorfälle. Eine Stromleitung wird gekappt und eine Mietpartei nach der anderen zieht aus. Aber auch in der Vergangenheit lief in diesem Haus nicht alles glatt.

Dieses Feature erzählt von alltäglichen unfassbaren Vorkommnissen während eines Entmietungsprozesses. Es eröffnet einen Einblick hinter die Fassaden eines umkämpften kleinstädtischen Hauses und kritisiert die aktuelle Wohnraumpolitik sowie die damit einhergehende Gentrifizierung der großen und kleinen Städte. Wir werden eingeladen, die Perspektive der betroffenen Bewohner:innen einzunehmen. Was passiert, wenn die Stromleitung durchgeschnitten wird, abgesehen davon, dass kein Licht mehr geht?

Was bedeutet Wohnen für uns? Wir tauchen kurz in die bewohnte Ruine ein und hören dem Leben zwischen Bauschutt und Notstromaggregaten zu. Wir erfahren von ominösen, nächtlichen Ereignissen und begeben uns gemeinsam auf eine erfolglose Nachtwache.

Ort der Handlung ist ein Wohnhaus in der Weimarer Westvorstadt.



Home, Sweet Home – Wohnen als Widerstand
Von Eunike Kramer
Regie: die Autorin
Mit: Isabel Tetzner, Arian Wichmann und Andreas von Stosch
Musik: Christoph Müller, Florian Helbig und Luise Matthes
Sounddesign: David Bilek
Mischung: Martin Recker
Produktion: Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar 2021

© Deutschlandfunk Kultur, Feature, 10.5.2022

Eunike Kramer studierte Medienkunst und Experimentelles Radio in Weimar. Ihre Arbeiten im Bereich Radiokunst beschäftigen sich mit Themen rund um den gesellschaftlichen Wandel wie dem Recht auf Stadt. Sie ist Teil des LiveLoveKollektivs, das seit 2020 remote Live-Hörspiele inszeniert.

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