„Improvisation trifft Tradition“ Neue Folksounds in der improvisierten Musik Skandinaviens
Im skandinavischen Jazz spielte die Volksmusik schon immer eine zentrale Rolle. Und auch in jüngerer Vergangenheit haben improvisierende MusikerInnen und Bands diese Linie fortgeführt.
Von Thomas Loewner
Ihre Ansätze reichen von der Verwendung traditioneller Instrumente wie etwa der norwegischen Hardanger Fiddle über den Einsatz überlieferter Gesangstechniken bis hin zur Adaption von tradierten Melodien. Bemerkenswert ist die Selbstverständlichkeit, mit der dies häufig geschieht. Auf diese Weise entsteht eine Musik, die mitunter weit in die Vergangenheit zurückreicht und zugleich sehr zeitgemäß klingt.
© SWR 2, NOWJazz, 17.5.2019
Playlist:
Anne Hytta:
Flimmer / CD: Dirr
Slagr
Gjermund Larsen:
Hambopolskavalsen / CD: The Nature of Connections
Arve Henriksen Sextett
Gjermund Larsen:
Budbringeren / CD: The Nature of Connections
Arve Henriksen Sextett
Frode Haltli:
Hug / CD: Avant Folk
Frode Haltli Ensemble
Apneseth / Haltli / Meidell / Hegg-Lunde:
Cirkus / CD: Salika, Molika
Erlend Apneseth Trio & Frode Haltli
Hans Hulbækmo:
Irsk Setter / CD: Mirakler
Moskus
Honoré / Aarset / Endresen:
Blinded Windows / CD: Unrest
Erik Honoré Ensemble
Weltzien / Brunvoll / Hegg-Lunde:
Lanke / CD: Mangelen Min
Building Instrument
Nils Økland:
Var / CD: Straum
Nils Økland Band
Nils Økland:
Flukt / CD: Lysning
Nils Økland Band