„Jazz spielen wie ein Rockmusiker“ Der Gitarrist Wayne Krantz
Nach hören …
Von Michael Rüsenberg
Mit knapp 60 Jahren gehört er zu den Routiniers der Szene. Scheint es – denn Wayne Krantz sieht sich selbst als ein „Nachzügler“. Er habe vieles „mit einer Verspätung von 10 Jahren“ gemacht, sagt der Gitarrist. Dafür hat er unter Instrumentalkollegen einen Ruf als „Einzelanfertigung“, wie Volker Kriegel ihn charakterisiert hätte. Keiner spielt wie Krantz: Diese Konzentration von kurzen Linien, Vamps, dreckigen Akkorden auf engstem Raum, immer wieder umkippend in andere Muster, ist einzigartig. Wo kommt das her? Wayne Krantz zeigt, dass Inspiration klanglich nicht mit der Quelle verwandt sein muss: „Ich denke, Interaktivität wie in den 1960ern könnte in die Grooves von Funk und Rock übertragen werden und dort genau so leben wie bei beim swing von Miles“.
© SWR 2, NowJazz, 21.4.2016
Wayne Krantz:
Signals
Wayne Krantz Trio
Wayne Krantz:
Don’t Tell Me/CD: Signals
Wayne Krantz
Wayne Krantz:
Two Of Two
Wayne Krantz Trio
Wayne Krantz:
Although One Began
Wayne Krantz
Wayne Krantz:
Whippersnapper/CD: 2 Drink Minimum
Wayne Krantz
Wayne Krantz:
Music Room
Wayne Krantz Trio
Wayne Krantz:
Rushdie/CD: Krantz-Carlock-Lefebvre
Wayne Krantz
Wayne Krantz:
I Was Like/CD: Krantz-Carlock-Lefebvre
Wayne Krantz
Wayne Krantz:
I’m Afraid That I’m Dead/CD: Howie 61
Wayne Krantz