Jenseits des Ponyhofs Oder: Verliert ein eingeschränktes Leben seinen Wert? Von Jörn Klare.

Niemand will gerne mit einer Behinderung, einer Demenz, einer chronischen Krankheit leben. Doch viele von uns tun es. Jörn Klare hat sie begleitet. Wie ein lebenswertes Leben gelingen kann, das fragt er nicht nur sie.

Ein lebenswertes Leben ist für uns im besten Fall gesund, selbstbestimmt, erfolgreich, produktiv und voller lohnender sozialer Beziehungen. Mindestens. So propagiert es die Werbung, und Ratgeberliteratur und Selbstoptimierungsangebote wollen uns dabei helfen. Doch was ist, wenn eine oder mehrere dieser Eigenschaften durch eine Behinderung nicht gegeben sind oder im Verlauf eines Lebens durch Krankheit oder Unfall abhandenkommen? Ein solch eingeschränktes Leben lässt sich kaum als ideal bezeichnen. Aber verliert es dann auch an Wert? In diesem Feature kommen Menschen zu Wort, die unter widrigen Umständen um das vielleicht etwas andere Glück in ihrem Leben kämpfen. Denn das ist schließlich kein Ponyhof.



Jenseits des Ponyhofs
oder: Verliert ein eingeschränktes Leben seinen Wert?
Von Jörn Klare
Regie: Friederike Wigger
Mit: Zora Schemm und Fabian Busch
Ton: Christian Bader und Andreas Stoffels
Produktion: Deutschlandfunk Kultur/NDR 2020

© Deutschlandfunk, Feature, 3.5.2022

Jörn Klare, 1965 in Hohenlimburg geboren, zwischen Sauerland und Ruhrgebiet aufgewachsen, lebt als Autor in Berlin. Er schreibt Sachbücher, Theaterstücke und Radiofeatures, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Für sein Buch „Nach Hause gehen. Eine Heimatsuche“ erhielt er 2017 den Evangelischen Buchpreis. Zum selben Thema produzierte er für Deutschlandradio Kultur das Stück „Nach Hause gehen“ (2016). Zuletzt: das ARD-Radiofeature „Alles Bio? Doku über die Kontrolle ökologischer Lebensmittel“ (NDR 2021).

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