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Kommentar zur Gema-Reform „Klassik zwischen Arroganz und Defensive“

Von Bernhard Neuhoff (BR Klassik). Die umstrittene Reform der Kulturförderung in der GEMA ist im zweiten Anlauf (und in etwas veränderter Form) erwartungsgemäß durchgekommen. Zuvor gab es eine erbitterte Auseinandersetzung und Vorwürfe gegen den GEMA-Vorstand. Was sagt das über den gesellschaftlichen Stellenwert der klassischen Musik? Ein Kommentar.

Der Kampf war episch, die Bandagen waren hart. Es war ein trauriges Schauspiel. Und ein gefährliches Spiel: Denn eine starke, einige GEMA wird in Zeiten von KI und Big Tech für den Schutz der Urheberrechte eigentlich dringender gebraucht denn je. Viele Kritiker der GEMA-Reform in der Fraktion der sogenannten „E-Musik“ haben sich im Ton vergriffen. Ihre Gegner waren Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA. Die nahmen für sich in Anspruch, eine Reform im Interesse aller Mitglieder voranzubringen.

© BR Klassik, 08.05.2026 

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