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Konstantin Wecker: „Die Konterrevolution hat gesiegt“

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Konstantin Wecker im Gespräch mit skug.
Auf der wildromantischen Burgruine Finkenstein, genauer an deren in schwindelnder Höhe über den Baumwipfeln schwebendem Hinterausgang, trifft skug Konstantin Wecker zu einem Gespräch über Anarchie, Kunst, Neoliberalismus, die Wahlen in Österreich und natürlich Angela Merkel.

Und 62 Personen besitzen laut Oxfam …
… genau, 62 Personen besitzen so viel wie die Hälfte der Menschheit. (Noam) Chomsky hat einmal gesagt, bei diesen Zuständen ist Demokratie eigentlich nicht möglich. Wir können nicht mehr von Demokratie reden, weil die Machtverhältnisse verschoben sind. Also es geht um die Erhaltung der Demokratie und gleichzeitig die Erhaltung des Humanismus. Ich hab’ einmal diesen schönen Satz von Thomas Mann aus dem Exil gepostet: Er habe Angst vor dem Verlust des Humanen. Wenn ich mir überlege, Frauke Petry hat gestern vorgeschlagen, die Flüchtigen auf zwei Inseln außerhalb Europas zu bringen, getrennt nach Männern und Frauen. Da will sie vielleicht noch feministisch sein. (lacht) Was ist das für ein Irrsinn, was treibt das für Blüten? Und drum glaube ich schon, dass jetzt – um das noch abzuschließen – eine Zeit ist, wo ich eigentlich Künstler und junge Künstler auffordern möchte, Gesicht zu zeigen. Sie müssen nicht andere Lieder schreiben, sie müssen nicht politische Lieder schreiben, aber sie müssen Haltung zeigen…. Auszug

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© skug, Text: Frank Jödicke | 16.09.2016

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