La Llorona: die mexikanische Sängerin Lhasa
Mit charismatischer Stimme erzeugte die Sängerin Lhasa de Sela Gänsehaut weltweit. Als sie mit 37 Jahren starb, hinterließ sie drei außergewöhnliche Alben. Anna-Bianca Krause stellt unveröffentlichte Aufnahmen vor, die zum 15. Todestag erschienen.
Als die Stimme von Lhasa in der Mafia-Serie „Die Sopranos“ auftauchte, fragten sich viele: Wer ist das? Diese sehnsüchtige charismatische Stimme umgeben von Geige, Gitarre, Harfe und einer wie durchs Wasser watenden Perkussion … Die Songs von Lhasa kamen wie aus einer anderen Welt. Die Sängerin und Songwriterin, die 2010 mit nur 37 Jahren gestorben ist, war wie ein seltenes Juwel im Musikmarkt. Die Eltern – der Vater Mexikaner, die Mutter US-Amerikanerin – beide Künstler und Hippies, lebten mit ihren Töchtern in einem Bus zwischen Mexiko und den USA. Als Lhasa mit 25 ihr Debutalbum „La Llorona“ veröffentlichte, waren der mexikanische Einfluss und die Nomadenseele unüberhörbar. Die Songs passten in keine Schublade, das Album mit den dunklen, spanischsprachigen Songs verkaufte sich trotzdem 700 000 Mal. 15 Jahre nach ihrem viel zu frühen Tod sind ihre ersten Aufnahmen erschienen und zeigen, wie sehr die junge Lhasa schon zu ihrem ureigenen künstlerischen Ausdruck gefunden hatte. Außerdem Liveaufnahmen von den beiden mexikanischen Sängerinnen Natalia Lafourcade und Lila Downs.
© WDR 3, Open, 1.1.2025
Pajarito colibri live at Carnegie Hall | 6:21
Natalia Lafourcade
Canta la arena live at Carnegie Hall | 4:18
Natalia Lafourcade
Con toda palabra live in Reykjavik | 4:59
Lhasa De Sela
El Cosechero | 3:13
Lhasa De Sela & Yves Desrosiers
Me Lleva el Diablo | 3:20
Lhasa De Sela & Yves Desrosiers
Love came here | 3:42
Lhasa De Sela
De cara a la pared | 4:05
Lhasa De Sela
La Llorona en vivo | 4:40
Lila Downs
La martiniana en vivo | 6:16
Lila Downs & Natalia Lafourcade
Muerte live at Carnegie Hall | 7:25
Natalia Lafourcade