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„Mein Mund blüht wie ein Schnitt“ Weibliches Begehren in der Lyrik und anderswo

Juliane Liebert ist Journalistin und Lyrikerin. In ihrem neuen Essay setzt sie sich mit dem Begehren in der Literatur auseinander, genauer: dem weiblichen Begehren.

Genauer: in der Lyrik. Sie besucht Anne Sexton und Christine Lavant, macht Abstecher in die Popkultur und die Philosophie.

Nicht die Liebe, diese öde Schwester der Sexualität, interessiert sie. Sondern das Begehren, die Sucht, sich jemanden, der nicht da ist oder noch nicht oder nur Zentimeter entfernt, einzuverleiben.



© Bayern2, Nachtstudio, 21.2.2023

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