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Norwegische Schönklangexperimente Aktualisiert mit Musikbeispielen !

Die Labels Hubro Music, Norcd Records und rune grammofon kredenzen gewagte Sounds, die durchaus liebreizend wirken können. Kein Widerspruch.

 

Einmal mehr hinterlassen Releases von Hubro Music Eindruck. Allen voran das Christian Wallumrød Ensemble mit »Kurzsam and Fulger« (Hubro Music/Broken Silence). ap1.jpgDarauf wird die Zeit angehalten, wobei dem Endergebnis zugutekommt, dass Wallumrød seine Erfahrungen in der Interpretation von Gospel-, Kirchen-, Barock- und Volksmusik auf reduktionistisch-minimalistische Art und Weise verarbeitet. Allein Piano und Harmonium verströmen das Odeur des Metaphysischen, besonders schön gelingt das in »Fulgsam« mit Glockenspiel, gefolgt von der unbedingten Empfehlung, den dritten Track »Langsam« auf einem Begräbnis zu spielen. Ein perfekter Trauermarsch, in dem Per Oddvar Johansen sein Schlagzeug dermaßen klöppelt, dass man meint, der/die zu Begrabende gäbe noch Lebenszeichen aus seinem Sarg. An anderen Stellen spielt Johansen Vibraphon und klingt ebenso reduziert wie die unscheinbaren Beiträge von Eivind Lenning (tr), Espen Reinartsen (sax) und Tove Törngren (cello)…

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Kim Myhr: »Bloom« (Hubro Music/Broken Silence)


Geir Sundstøl: »Langen Ro«
(Hubro Music/Broken Silence)


Christian Wallumrød Ensemble: »Kurzsam and Fulger« (Hubro Music/Broken Silence)


Håkon Storm with Zapp 4: »Kobolt«
(Norcd/Galileo)

http://play.spotify.com/album/5t8sEtyC2zPkaCoGKEvrZM


Håkon Storm Volta Trio: »s/t«
(Norcd/Galileo)

https://play.spotify.com/album/7sBlh3BBHnclnd5a8cg5IE


Spunk: »Still Eating Ginger Bread For Breakfast – The 20th Anniversary Concert«
(rune grammofon/Cargo)

© skug, Text: Alfred Pranzl, 9.1.2017

 

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