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Pablo Picasso: „Begabt, bewundert, besessen“ Von Astrid Kuhlmey

„Bilder, ob fertig oder nicht, sind Seiten meines Tagebuchs und als solche haben sie ihre Bedeutung. Die Zukunft wird die Seiten aussuchen, die sie für wichtig hält”, sagte einst Pablo Picasso, der heute vor 50 Jahren starb. 

In der Beschreibung des Lebensweges des noch jungen Spaniers in diesem musikalischen Feature steckt viel mehr, als die schlichte Aufzählung von biografischen Daten eines begnadeten, leidenschaftlichen Künstlers, der schon früh als Wunderkind erkannt wird. Und der bereits als Baby auf sich aufmerksam macht, indem er mit einem wutverzerrten Gesicht schreiend auf die Welt kommt. Bezeugt die Mutter. Es entsteht in dieser Sendung von Astrid Kuhlmey das Menschenbild eines jungen Malers, dem falsche Bescheidenheit genauso fremd wie grandioses Selbstbewusstsein zu eigen ist. Gleichzeitig begleiten wir ihn – in einer Art Sittenbild seiner Zeit – durch seine frühen Pariser Jahre zu Beginn der 20. Jahrhunderts. Seine Einsamkeit, sein Beziehungsgeflecht und sein beharrliches ehrgeiziges Arbeiten an seinem eigenen posthumen Ruhm sowie die ewige Suche nach dem besten Bild und der besten Frau dokumentieren auch den getriebenen Picasso. Dessen Leben und Werk auch 50 Jahre nach seinem Tod nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.



© Deutschlandfunk Kultur, Aus den Archiven, 8.4.2023

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