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Podcastserie (4/5): Exit Exil. Fünf Frauenleben in L.A. „Das geteilte Leben“ Von Étienne Roeder

Fritzi Massary war die berühmteste Operettensängerin ihrer Zeit. Doch dann kamen die Nazis, ihre Flucht nach Los Angeles und das Vergessen. Zeit, ihre Geschichte zusammen mit der Komponistin Farahnaz Hatam wiederzuentdecken.

Vor gut 100 Jahren war die junge Österreicherin Fritzi Massary ein Star auf den Bühnen Berlins. Sie war das Gesicht des Berliner Metropol-Theaters, mit dem frivolen Lied „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben“ landete sie einen Hit.

Doch schon bevor Hitler an die Macht kam, störten SA-Leute mit Sprechchören ihre Aufführungen. Nach ihrer Flucht 1932 lebte sie in Los Angeles in Nachbarschaft zur deutschen Exilanten-Bohème um Thomas Mann und Marta und Lion Feuchtwanger. Aber auch wenn ihr 1957 das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, war es mit ihrer Karriere vorbei.

Gemeinsam mit der Komponistin und Villa Aurora-Stipendiatin Farahnaz Hatam besucht Étienne Roeder in Berlin den Ort ihrer großen Erfolge – um zu entdecken, dass der Geist „der Massary“ dort noch immer in der Luft liegt. In Zusammenarbeit mit Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.



Exit Exil. Fünf Frauenleben in L.A. (4/5): Das geteilte Leben
Von Étienne Roeder

Regie: Philippe Brühl
Produktion: Deutschlandfunk 2022
In Zusammenarbeit mit Villa Aurora & Thomas Mann House e.V

© Deutschlandfunk, Feature, 1.7.2022

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