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Prix Ars Electronica 2023

Die Gewinner:innen der Kategorie Digital Musics and Sound Art. Die Goldene Nica beim diesjährigen Prix Ars Electronica in der Kategorie „Digital Musics and Sound Art“ ging an Atractor Estudio und Semantica Productions für „A Tale of Two See“.

„Sound and Silence in Latin America’s Andean Plains“, ein Projekt ganz im Zeichen einer ökologisch nachhaltigeren Landwirtschaft. Es nutzt Datenerfassungstechnologien, Aufnahmen und Sonifikation, um eine akustische Fallstudie über kolumbianische landwirtschaftliche Böden zu erstellen.

Der Begriff Vitalität steht im Zentrum der audiovisuellen Installation „Harmonic Motion“ von Alba Triana, an die heuer die erste der beiden Auszeichnungen ging. Triana geht von der Prämisse aus, dass alles im Universum verbunden ist und lädt ihr Publikum ein, in das dynamische Beziehungsgeflecht der Wellen und Resonanzen einzutauchen, das „Materie und Energie verbindet, alle Aspekte der Existenz durchdringend, auch die Klänge, die wir hören und die Musik, die wir schaffen“. Die unser Leben bedingenden vielfach ineinander verwobenen Beziehungsgeflechte erkundet auch Julia Jasmin Rommel, die Gewinnerin der zweiten Auszeichnung, in ihrer Installation „zwischenraum – interspace – acoustic cartography“.




© Ö1, Zeit-Ton, 14.9.2023

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