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Release Tipp: Mia Zabelka, Henrik Meierkord, IcosTech – Aftershock Vol.2 / Subcontinental Records.

Mit einer großen klanglichen Intensität, stilistischen Vielfalt und musikalischer Eigenwilligkeit entwickelt sich Aftershock Vol. 2 zu einem ausgesprochen eindringlichen Hörerlebnis.


Das unheilige Indo-Euro-Doppelgespann Mia Zabelka und Arun (IcosTech) kehrt mit Aftershock Vol. 2 zurück, dieses Mal verstärkt durch den erfahrenen Avantgarde-/Atmosphären-Cellisten Henrik Meierkord aus Göteborg, Schweden. Das Trio beginnt mit einem neuen Dialekt von OST-getriebener Ambient-Musik, die mit elektroakustischen Improvisationen und Geräuschen verwoben ist, und führt Sie auf dieser zweiten Folge von Aftershock durch einen Wirbelwind aus Ruhe und Unheil. Auf diesem einstündigen, energiegeladenen Album treffen beruhigende Passagen auf chaotische Industrial-Techno-Impulse und streicheln durch Ambient und Noise. Alle drei Musiker zeigen ihre Stärken und bringen eine nie zuvor gehörte, einzigartige Seite ihres eigenen Handwerks und Spiels ein. Zu diesem explosiven Gebräu trägt wieder einmal Joshua Trinidad aus Denver, USA, bei, der mit seinem nahtlosen Trompetenspiel für zusätzliche Melodie und Dramatik sorgt. Den letzten Schliff erhält das Album von keinem Geringeren als dem Mastering Engineer von Subcontinental Records – Michael Valentine West. © Text: Subcontinental Records


Mia Zabelka und Arun (IcosTech)

Jenseits von Melodien, Harmonien und Rhythmus, um automatische mechanische Prozesse hörbar zu machen, beschäftigt sich Mia Zabelka in ihrer Musik mit der akustischen Interaktion zwischen dem Körper und seiner Umgebung, mit besonderem Augenmerk auf die Klanggeste: die Vorstellung, wie sich der Klang bewegt – und wie er gleichzeitig den Körper bewegt. Subcontinental-Gründer und Multiinstrumentalist Arun Natarajan alias Icostech ergänzt Zabelkas Performance mit Gitarren, Bass und Elektronik.

The Wire / 2021

Henrik Meierkord


Alle Grenzen sprengend, ich kann schlicht nicht sagen, was da alles dabei ist, fesselt mich Ihre Musik. Sie entwickelt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen kann. Die Mitwirkung von Henrik Meierkord am Cello eröffnet dieser Musik neue atmosphärische Räume. Wie schon bei Aftershock I gibt es auch das erzählende, ein gewisser Soundtrack Charakter in ihrer Musik und durch die sehr geschickte Dramaturgie bin ich immer wieder versucht, lauter und lauter zu machen. Mit verheerender Wirkung ;).
Michael Valentine West am Mastering hat da einen wirklich guten Job gemacht und die elektronischen Komponenten von Arun Natarajan alias Icostech verfehlen auch nicht ihre Wirkung und über dem Ganzen schwebt da die Violine von Mia Zabelka. Und um es mal in Bildern auszudrücken: das hier ist ein Soundtrack, der zum neuen Blade Runner oder Predator passen würde. Treibende Rhythmen, Noise Elemente und eine dunkle, unheimliche Stimmung, die immer spannungsgeladen ist. Sehr, sehr gut.


Releases October 7, 2022

Mia Zabelka – Violin, Electronics, Ambience and Voice
Henrik Meierkord – Cello and ambience
IcosTech – Guitars, Bass, Djembe and Final Mix
Joshua Trinidad- Guest Trumpet

Mix Interpretation and additional guitar, bass, noise and percussion by Icostech (India)

Produced by N Arun Chandhran Aka IcosTech
Recorded by Mia Zabelka, Henrik Meierkord, N Arun and Joshua Trinidad

Mastered by Michael Valentine West (United Kingdom)

Front art by Juul Krajier (Netherlands)
Layout and additional design by N Arun for Icosa consultants

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