Robert Landfermann Quintett: Von zart bis hart – Kraftfeld Dialog
Das Robert Landfermann Quintett in einem Mitschnitt aus dem Tollhaus, Karlsruhe 2016
Am Mikrofon: Harry Lachner
Manchmal sind es nur kleine Bewegungen – wie Annäherungsversuche, tastend, lockend. Eine Einschwingphase, die langsam an Intensität gewinnt; das spielerische Abtasten, das Umkreisen eines Themas kulminiert schließlich in einer völligen Verdichtung des Materials. Es ist eine Dramaturgie der plötzlichen Brüche und logischen Übergänge, mit der Robert Landfermann und seine Musiker ihre Stücke inszenieren – faszinierend bis zur letzten Sekunde. Der Bassist, der 2014 als Mitglied des Pablo Held Trios mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichnet wurde, zählt zu den ideenreichsten Musikern der jüngeren Generation. Mit den Saxofonisten Christian Weidner und Sebastian Gille, dem Pianisten Elias Stemeseder und dem amerikanischen Schlagzeuger Jim Black spielte das Quintett in Karlsruhe ein so intellektuell forderndes wie emotional mitreißendes Konzert, das wieder einmal Landfermanns Ausnahmestellung auf der deutschen Jazz-Szene unter Beweis stellte.
Traditional:
Mottetu de Tristura
Robert Landfermann Quintett
Robert Landfermann, Bass
Christian Weidner, Altsaxofon
Sebastian Gille, Tenorsaxofon
Elias Stemeseder, Piano
Jim Black, Schlagzeug
Robert Landfermann:
Randnotiz
Robert Landfermann Quintett
Robert Landfermann:
Berg
Robert Landfermann Quintett
Robert Landfermann:
Night will fall
Robert Landfermann Quintett
Traditional:
Black Is the colour
Robert Landfermann Quintett
Robert Landfermann:
Chrach
Robert Landfermann Quintett
Robert Landfermann:
Rot
Robert Landfermann Quintett