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„Senyawa“ Zeitgenössisches Südostasien-Projekt der Musikhochschule Lübeck

Wer prägt heute zeitgenössische Musik in Südostasien? Welche Namen, Zentren und künstlerische Handschriften gibt es? Und wie verbinden sich regionale Kulturen mit Errungenschaften der Avantgarde? 

Die Musikhochschule in Lübeck veranstaltete im Januar drei Studierenden-Konzerte, die auf solche Fragen Antworten gaben. Inhaltlich profitierten die gespielten Programme vom Austausch mit Partnerhochschulen in Bangkok, Manila und Kuala Lumpur. Initiator Max Riefer, in Lübeck Dozent für Neue Musik, zuvor selbst mehrere Jahre in Malaysia tätig, programmierte vielgestaltig, ausufernd, voller Querbezüge biografischer wie musikalischer Art. Als zentrale Themen der erarbeiteten Kompositionen kristallisierten sich dabei die Spiritualität, die Körperlichkeit der Klänge und die Zeitwahrnehmung heraus – sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen ethno-linguistischen Herkunft.



Septian Dwi Cahyo (*1992)
„Senyawa”

Kee Yong Chong (*1971)
„Metamorphosis IIb”

Feliz Ann Reyes Macahis (*1987)
„One word. Three syllables”

Jonas Baes(*1961)
„Sentimientos”

Tazul Tajuddin (*1971)
„Topografi III”

Harry Roesli (1951-2004)
„Orang Basah” (Ausschnitt)

Aufnahmen vom 22.1.2022 in der Musikhochschule Lübeck

© Deutschlandfunk, Musik Panorama,11.7.2022

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