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„Sirenen, Bunker, Trockenmilch“ Schütze sich, wer kann

Vorräte für zehn Tage. Und am elften Tag? Platz für 350 Personen. Und die 351ste bleibt draußen vor der Bunkertür? Was gehört auf die Hamstereinkaufsliste? Funktionieren die Sirenen noch? Die Fragen sind dieselben wie aus Zeiten des Kalten Kriegs.

Von Ulrich Land

Jetzt stellen sie sich wieder angesichts von Terror, Cyberattacken und möglichen Blackouts bei der Versorgung mit Strom und Wasser. Zivilschutz steht wieder an. Alles Panikmache? Oder blitzt da auch eine besondere Faszination auf? Die Idee von Bunker und Bevorratung als Utopie einer verkleinerten, auf das Notwendigste reduzierten Welt, eines geschlossenen Systems, das den Fortbestand der Menschheit auch unter widrigsten Umständen gewährleistet. Errichtet für einen Ernstfall, der noch nie eingetreten ist. Amtliche Katastrophenschützer, Hobby-Krisenvorbereiter, Notfallrations-Anbieter flankieren eine Odyssee durch deutsche Bunkerlandschaften.

 

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© SWR 2, Feature, 17.12.2017

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