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„Spiel mit den Musiktraditionen“ Der kanadische Bassist Chris Jennings

Von Sarah Seidel (DLF). Der kanadische Bassist Chris Jennings ist ein gefragter Sideman, tritt aber auch als Bandleader ins Rampenlicht. Seit 23 Jahren lebt Chris Jennings in Paris – ein musikalischer Allrounder, der aus der europäischen Jazz- und Weltmusik-Szene nicht mehr wegzudenken ist.

Zuletzt hat er mit „Boy, She’ s the Dandy“ sein achtes Album unter eigenem Namen veröffentlicht. „5 Ways Home“ nennt er sein Quintett mit dem Pianisten Patrick Goraguer, dem Gitarristen Kalle Kalima, dem Schlagzeuger Eric Schaefer und dem Saxofonisten Hayden Chisholm. Starke Solisten aus Frankreich, Finnland, Deutschland und Neuseeland mit einem höchst kreativen und teils herrlich skurrilen Output. Bei Chris Jennings führt »der Weg nach Hause« über abenteuerliches Gelände mit Pop- und Country-Anklängen, algerischen Chaâbi-Rhythmen und Gnawa-Elementen. Das Titelstück „Boy, She’ s The Dandy“ ist eine musikalische Anspielung auf die Western-Tradition in Chris Jennings’ kanadischer Heimat.

© Deutschlandfunk, JazzFacts, 23.10.2025

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