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„Subharmonische Mixturen aus Ostberlin“ Die Geschichte des Subharchords. Von Friederike Kenneweg

Mehr als 50 Jahre nach seiner Entwicklung in der DDR erobert das elektronische Instrument seinen Platz in der Musikgeschichte. Ende der 50er-, Anfang der 60er-Jahre wurde in den Studios des Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamts Berlin-Adlershof ein elektronischer Klang- und Geräuscherzeuger gebaut – eine Art „Rundfunkorgel”: das Subharchord.

Obwohl es als Effektgerät konzipiert war, konnte es auch beim Komponieren experimenteller und elektroakustischer Musik eingesetzt werden. Trotzdem war dem originellen Gerät keine lange Erfolgsgeschichte beschieden. Erst mit 50-jähriger Verspätung erobert das elektronische Instrument seinen Platz in der Musikgeschichte.



© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 26.7.2022

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