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„Ich bin ein Soldat des Kinos“ – Renata Schmidtkunz im Gespräch mit dem Filmemacher Werner Herzog

Geboren wurde er 1942 in München als Werner Stipetic. Seit Ende der 1960-er Jahre gilt Werner Herzog – wie er sich seit langem nennt – als einer der originellsten, intensivsten und avantgardistischsten Regisseure der Welt.

Mit Filmen wie „Auch Zwerge haben klein angefangen“, „Fitzcarraldo“ oder „Cobra Verde“ hat er Filmgeschichte geschrieben. 2009 war seine Antarktis-Dokumentation „Begegnungen am Ende der Welt“ für den Oscar nominiert. 2022 erhielt er für sein Lebenswerk den Ehrenpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreis. Wim Wenders sagte in seiner Laudation, Herzog habe alle Grenzen zwischen den Genres Dokumentarfilm und fiktiver Film zertrümmert und mit beiden Berge versetzt.

Werner Herzog ist immer noch ein Soldat des Kinos. 2020 erschien der Dokumentarfilm „Fireball – Besuch aus fernen Welten“, über den Einfluss von Meteoren und Kometen auf unsere Vorfahren. Am 5. September 2022 feiert der Filmregisseur, Opernregisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Schriftsteller seinen 80. Geburtstag. Renata Schmidtkunz spricht mit Werner Herzog über seine Leidenschaften.



Lesetipps:

Werner Herzog, Jeder für sich und Gott gegen alle. Erinnerungen, 2022 Carl Hanser-Verlag
Werner Herzog, Das Dämmern der Welt, 2021 Carl Hanser-Verlag
Werner Herzog, Eroberung des Nutzlosen, 2009 Fischer-Verlag

© Ö1, Im Gespräch, 2.9.2022

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