„Umweltschutz gesampelt“ Naturmusik von Houseproduzent Joakim

„Second Nature“ heißt das neue Album von Produzent Joakim. Die Musik wird von Fieldrecordings und Tierstimmen bestimmt. Von Lars Fleichmann.

Was haben Bartnachtschwalben aus Australien, kanadische Grizzlybären und ugandische Berggorillas gemeinsam? Für den französischen Elektronik-Produzenten Joakim sind sie Samplequellen für sein neues Album „Second Nature“.

Seine Musik begibt sich sofort tief hinein in einen Dschungel aus Samples, Field-Recordings und Tieraufnahmen. Es quakt, knurrt und regnet die ganze Zeit. Aus den 16 Tracks wird nicht sofort ersichtlich, was der Künstler genau für Soundquellen präsentiert. Einige Klänge hat er stark verfremdet.

„Mit dem Einsatz von Feldaufnahmen als Auftakt zu jedem Track will ich die Grenzen zwischen natürlich und artifiziell verwischen.“ Erfunden hat das der 44-jährige Künstler und Gründer des Labels Tigershushi nicht.



© TAZ, Kultur, 23.10.2021

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: