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„Aufregung zerstört Aufmerksamkeit.“ Verantwortung und Zukunft des Journalismus

Roger de Weck. Die Debatte mit Natascha Freundel, Valerie Schönian und Roger de Weck.

Wir müssen den Journalismus vor den Medien retten, das ist Roger de Wecks Aufforderung an alle Journalisten, gerade auch der jüngeren Generation. Für ihn ist Journalismus kein Job, sondern eine Leidenschaft – für Fakten, gegen die Macht. Ohne kritischen Journalismus keine Demokratie. Aber was, wenn der Medienbetrieb auf Meinungen statt Recherchen setzt, auf Klickzahlen statt Interesse, auf Aufregung statt Aufmerksamkeit?

Valerie Schönian, die für die „Zeit im Osten“ arbeitet, sieht vor allem die Lokalzeitungen in großer Bedrängnis. Wo gerade heute intensive Recherchen stattfinden sollten, bricht die journalistische Infrastruktur weg. Brauchen wir „Journalismuspolitik“ oder mehr journalistisches Selbstbewusstsein – auf allen Plattformen?

In Kooperation mit dem Forum Offene Gesellschaft der Leipziger Buchmesse, aufgezeichnet am 27.03.2025.

© radio 3, Der Zweite Gedanke, 3.4.2025

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