Wagemutiger Wegbereiter: Der Schlagzeuger Christoph Caskel

Der heute neunzigjährige Christoph Caskel ist in jeder Hinsicht ein Pionier auf seinem Instrument. Er hat die Basis geschaffen, auf der sich das Schlagzeug in der Neuen Musik entwickeln konnte. Eine Sendung von Werner Klüppelholz.

Seit der Uraufführung von Karlheinz Stockhausens „Zyklus“ (1959) galt Christoph Caskel als oberste Instanz für das Schlagzeug in der Neuen Musik. In dieser Sendung erzählt der heute Neunzigjährige von seinen Anfängen mit einer Blechtrommel, welche Pionierarbeit bei Instrumentarium, Spieltechnik oder Notation er leisten musste, wie er die ersten Stücke einstudiert hat („eine Quälerei“) und Caskel berichtet freimütig über seine menschlichen Erfahrungen mit Stockhausen oder Kagel („Es war sonderbar“). Zu Wort kommt ein bedeutender Interpret Neuer Musik mit einem hervorragenden Erinnerungsvermögen.



© HR 2, Neue Musik, 12.5.2022


Hommage à Christoph Caskel

(nmz) – Zu Ehren von Christoph Caskel hatten ehemalige Studierende und Hochschulkollegen am 15. Januar zum Konzert in den Kölner Jazzclub Loft geladen. Das Geburtstagskonzert wurde von Hans Martin Müller, dem Begründer des Loft und früheren Hochschulkollegen von Christoph Caskel mit einer Laudatio eröffnet. Der Flötist Müller erinnerte an das Cimarrón-Quartett, in dem beide mit dem Bariton William Pearson und dem anwesenden Gitarristen Wilhelm Bruck in den 1970er und 80er Jahren zusammen spielten. Dr. Tilmann Fischer, der Direktor der Rheinischen Musikschule Köln, bedankte sich bei Chris­toph Caskel für sein Engagement im Bereich des Schlagzeug-Nachwuchses und versicherte: „Die Rheinische Musikschule ist noch in 100 Jahren stolz, dass Christoph Caskel zum Kollegium gehörte.“



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