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„Warum Geld in die Hände von Frauen gehört“ Von Nicole Ficociello

„Madame Moneypenny“, „Femance“, „Hermoney“ – das Angebot an Finanzberatungen speziell für Frauen wird immer größer. Und das ist gut so, denn viele Frauen gehen anders mit Geld um als Männer.

Das hat historische und kulturelle Gründe, die bis heute spürbar sind: Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer, besitzen weniger Vermögen, bekommen seltener Kredite und am Ende des Lebens weniger Rente.
Auch die Finanzbranche wird von Männern dominiert – unser aller Geld liegt in männlichen Händen. Die generelle Ungleichheit zwischen Männern und Frauen beim Thema Geld schadet nachweislich einer Volkswirtschaft. Denn: Je gleichberechtigter eine Gesellschaft ist, desto höher ist ihr Bruttoinlandsprodukt. Studien zeigen außerdem, dass Frauen überlegter investieren, ihr Geld eher für wohltätige Zwecke ausgeben und dass Start-ups, die von Frauen geführt werden höhere Renditen erzielen. Ist es also an der Zeit, Wirtschaft neu zu denken? Nicole Ficociello auf den Spuren einer weiblicheren Finanzwelt.



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