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Zum Tod von Herbert W. Franke „Kenner des gesamten Kosmos“ Von Dietmar Dath / Aktualisiert

Großer Erzähler, Computerkunstkenner, Physiker, Höhlenforscher und ungeheuer neugierig: Zum Tod des Universalschriftstellers Herbert W. Franke.

Wenn starke Stimmen leise werden, nähern sie sich ihren innersten Geheimnissen. So hat Herbert W. Franke im Flüsterton seinem hyperdichten Hörspiel „Signale aus dem Dunkelfeld“ (1980) für die Druckfassung im Suhrkamp-Bändchen „Keine Spur von Leben . . .“ einige Bemerkungen angeschlossen, die zwar in spröd systemtheoretischem Slang formuliert sind, aber aus geöffnetem Herzen fließen, als Bekenntnis des Wissens, „dass die Chance auf Überleben und Funktionieren am besten gewahrt ist, wenn das System aus verschiedenen, unabhängig voneinander operierenden Einheiten besteht, die sich unter Umständen auch durch verschiedene ‚Begabungen‘ voneinander unterscheiden“.



© FAZ, Feuilleton, Bücher, 17.7.2022





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