Das besondere Konzert: ACHT BRÜCKEN – KOMPOSITIONSWETTBEWERB UND NULLNULLEINS
In diesen zwei Konzerten des Acht Brücken Festivals präsentiert sich die junge Kölner Avantgarde-Szene mit einer geballten Ladung von Uraufführungen.
Kann man mit chinesischen Essstäbchen und Gewinderohren Musik machen? Der Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendiat Jonah Haven hat 2017 in seinem Schlagzeugduo „Zafe“ bewiesen, was kompositorische Fantasie auch aus ziemlich ungewöhnlichen Requisiten musikalisch herausholt. Havens Stück ist die einzige nicht-Uraufführung im Finalkonzert des Acht-Brücken-Kompositionswettbewerbs, in dem das Ensemble „electronic ID“ die preisgekrönten neuen Werke vorstellen wird. Beim Acht-Brücken-Lunch steht danach die Kombination von Sopran und Klavier im Fokus. „NULLNULLEINS – Stimme“ heißt das Konzert mit Studierenden der Kölner Hochschule für Musik und Tanz.
Pablo Garretón Izquierdo
„Tiling Collider“
Uraufführung
Benjamin Grau
„String to String“ Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Uraufführung
Philipp Krebs
„gridlocked“ für vier Instrumente und Klangregie mit MIDI-Turntables und 4-Kanal-Elektronik
Uraufführung
Jonah Haven
„Zafe“ für verstärktes Schlagzeugduo
Ensemble electronic ID
Marc Vogler
„ARIA MORTALE“ – Ein musikalischer Hochtrapezakt für Koloratursopran und Klavier
Uraufführung
Euimin Nam
„Wie sie in den Wald ruft, so schallt er hinaus“ für Sopran und Klavier
Uraufführung
Andrew Haig
„Das bin Ich“ für Sopran und Klavier
Deutsche Erstaufführung
Matias F. Cassano
„Maurilia“ für Sopran, Klavier und Zuspielung
Uraufführung
Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Künstlerische Leitung: Brigitta Muntendorf
Aufnahmen vom 4. und 6. Mai 2019 aus dem Kulturbunker Mülheim und dem WDR Funkhaus Köln
© WDR 3, Konzert, 27.5.2019