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Das besondere Konzert: Acht Brücken – Sebastian Gramss: PARKOUR

Fünf Mann und vier Roboter – der Kölner Kontrabassist Sebastian Gramss geht bei Acht Brücken auf eine Städtetour der etwas anderen Art. Eigentlich eine klare Sache: Wer in Köln von Punkt A nach Punkt B will, schaut zuerst mal auf die Straßenkarte. Es geht aber auch ganz anders: einfach eine gerade Linie zwischen den beiden Punkten ziehen und los.

Über das, was im Weg steht, wird eben drüber geklettert. „Parkour“ heißt diese Disziplin, die sich selbst als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ versteht. Der Bassist Sebastian Gramss hat sich von der kreativen Neuinterpretation des urbanen Raumes inspirieren lassen. Auf Klangrouten quer über das Kölner Straßennetz hat er Umgebungsgeräusche gesammelt, die seinem Jazz-Quintett und vier Musikrobotern als Ausgangsmaterial dienen.

Sebastian Gramss
„PARKOURS“ für Band, Robotic Bassoon, Automated Sousaphone, Electroacoustic Pipe Organ und Upright Piano Disklavier

Sebastian Gramss’ States of Play
Michel Godard, Posaune
Philipp Gropper, Tenorsaxofon
Dominik Mahnig, Schlagzeug
Sebastian Gramss, Bass
Philip Zoubek, Klavier

Aufnahme vom 5. Mai 2019 aus dem WDR Funkhaus Köln

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