Das neue Album „Saet El-Hazz (The Luck Hour)“ von Maurice Louca!

In dem neuen Album „Saet El-Hazz“ von Maurice Louca mischen sich arabische Musik, psychodelischer Folk und freie Improvisation. … hat mich nachhaltig beeindruckt …. Mit Susanna Niedermayr.

Bereits seit längerem hegte Louca den Wunsch, mit dem A Trio zusammenzuarbeiten, das 2002 von Mazen Kerbaj, Sharif Sehnaoui und Raed Yassin gegründet wurde, die in Beirut auch das Irtijal Festival für neue und experimentelle Musik veranstalten, zu dem Louca, der in Kairo lebt, seit bereits mehreren Jahren eine enge Verbindung pflegt. Initialzündung lieferte ein Kompositionsauftrag der Brüsseler Kunstorganisation Mophradat.

Im Zentrum von „Saet El-Hazz (The Luck Hour)“ steht die Erforschung mikrotonaler Klangwelten. Dafür ließ der Musiker in Istanbul und Surakarta neue Instrumente anfertigen und lud neben den Musikern des A Trio weiters Khaled Yassine, Christine Kazaryan und Anthea Caddy ein. Im Sommer 2019 kamen alle in Brüssel zusammen, um in einer intensiven einwöchigen Studio-Session das neue Stück von Maurice Louca zu erarbeiten. Der Titel „Saet El-Hazz“ verweist auf eine ägyptische Redewendung, die eine gute, ausschweifende Zeit beschreibt. „Der Drive hinter der Musik auf diesem Album und wie es entstanden ist; die Energie zwischen uns im Studio, als wir zusammengekommen sind, um zu proben und aufzunehmen, all das war für mich in vieler Hinsicht eine Saet El-Hazz“, schildert der Komponist.



© Ö1, Zeit-Ton, 13.5.2022

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