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„Das Taxi macht keinen Stich mehr“ Abgesang auf einen ehemals ehrenwerten Beruf

Gut 50.000 Taxis bieten sich jeden Tag in Deutschland den Fahrgästen an. Bei fast zwei Dritteln steuert der Chef selbst und hofft auf den guten Auftrag, den möglichst fetten „Stich“. In den Städten jedoch stellen sich dem harten Konkurrenzkampf zunehmend nur noch große Betriebe.

Von Ralf Homann

Dabei ist der einst ehrenwerte Beruf zunehmend ins Gerede gekommen. Vom schnellen Weg in die Selbstständigkeit, von der Freiheit auf der Straße oder vom Klischee des Philosophiestudenten am Steuer scheint nicht viel geblieben zu sein. Entlohnung und Arbeitsbedingungen der knapp 200.000 angestellten Fahrer spotten jeder Beschreibung; die Einwagen-Betriebe überleben nur durch Selbstausbeutung am Rande des Existenzminimums. Schicke Apps und internationale Konzerne setzen der Branche zu. Rainer Homann montiert das Mikrofon ans Steuerrad und sammelt Taxi-Storys vom gesetzlich-regulierten Niedergang der Helden am Standplatz.

 

 

© SWR 2, Feature, 4.3.2018
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