Über 30 Jahre nach der Wende hat eine selbstkritische Auseinandersetzung mit Täterschaft und Mitläufertum noch nicht ausreichend stattgefunden. Die Opfererzählung…
Wer in der DDR Schallplatten zum Berufe des Tanzvergnügens auflegen wollte, brauchte dazu eine Genehmigung, „Pappe“ genannt. Und die Ansprüche an die SPU genannten Schallplattenunterhalter waren immens.
Von Gabi Schlag
Das Disko-Volk wollte Unterhaltung und die DDR-Oberen Kontrolle. Klar, dass das auch mal krachte. Funktionäre und gut aufgelegte SPUs erinnern an ein Kapitel DDR-Kultur-Geschichte, wo bisweilen die Fetzen flogen.
© RBB, kulturradio, 9.5.2018
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