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Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils. Von Volha Hapeyeva

Worte können töten – oder befreien. Ein Gedicht, gelesen zum richtigen Zeitpunkt, kann tausende Menschen bewegen. 

Die Kraft der Sprache in Kunst und Poesie, ihr Klang und Rhythmus, egal ob Japanisch, Arabisch, Belarussisch oder Deutsch, sind nicht nur Mittel des kritischen Denkens, sie laden ein auf eine nie aufhörende Reise in die Abgründe und Wunder der Existenz. In ihrem Essay „Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils“, der mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte 2022 ausgezeichnet wurde, setzt Volha Hapeyeva despotischen Machtstrukturen ein vielstimmiges, poetisches und nomadisches Denken entgegen.



© SWR 2, Essay, 16.10.2022

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