Musiktipps

Ein Album wie ein LSD-Trip: Im „Gespensterland“ geht der Krautrock um

Junge Musiker aus Würzburg mit komischen Bandnamen versuchen sich an einer neuen, spinnerten und ein wenig schauerlichen Form psychedelischer Musik. Von Christian Schachinger.

Die in Unterfranken gelegene Weinmetropole Würzburg ist nicht nur für ihren qualitativ hochwertiges Gesöff Bocksbeutel bekannt. Mit dem hier möglicherweise geborenen mittelalterlichen Großlyriker Walther von der Vogelweide (Unter der Linden) oder den tatsächlichen Söhnen der Stadt, dem sich aktuell gerade auflösenden formidablen Krautrock-Duo Hildegard von Binge Drinking und seinem Album Sprechfunk mit Toten, muss allerdings auf eines hingewiesen werden: In Würzburg finden nicht nur Trauben, sondern auch die schönen Künste einen Nährboden.



Bei Krautrock wird man in der Geschichte der Stadt schon in den 1970er-Jahren fündig. Bei den Bandnamen Munju, Odin oder Kid Murphy Band werden allerdings nur absolute Nerds die Ohren spitzen.





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