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Essay: Care-Ökonomie „Liebe als Arbeit?“

Erziehung, Pflege, Haushalt. Alltägliche Tätigkeiten stehen oft irgendwo zwischen Freizeit und Lohnarbeit. Überwiegend von Frauen verrichtet, oft unbezahlt, aber natürlich aus Liebe? Oder kann Care-Arbeit geregelt und bezahlt werden? Von Lena Böllinger im Gespräch mit Catherine Newmark.

Es wird viel über die sogenannte „Care-Arbeit“ diskutiert, die Pflege und Sorge, derer beispielsweise Kinder und Alte bedürfen. Ist Arbeit auch Liebe oder Liebe auch Arbeit?
Wenig anerkannte alltägliche Tätigkeiten wie Kochen, Putzen und zahlreiche Erledigungen stehen oft, in der Pflege und der erweiterten Familie beispielsweise, irgendwo zwischen Freizeit und Lohnarbeit. Lassen sich, wie es einige Feministinnen in den letzten Jahrzehnten gefordert haben, diese Tätigkeiten als „Arbeit“ im modernen Sinne definieren, sollten sie geregelt und bezahlt werden? Oder gehört dazu immer auch „Liebe“, die sich unserer Idee von Arbeit entzieht? Darüber denkt Lena Böllinger im Gespräch mit Catherine Newmark nach.



Lena Böllinger studierte Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie sowie Gender Studies in Bielefeld und Berlin und arbeitet als freie Autorin und Dozentin. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Kritik der Politischen Ökonomie, Psychoanalyse sowie Geschichte und Gegenwart der feministischen Theorie und Praxis.

© Deutschlandfunk, Essay und Diskurs, 6.8.2023

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