Filmtipp: „Demon Pond“ (1979/2023) Rapid Eye Movies
Nach 40 Jahren erwacht „DEMON POND“ (1979) mit Hilfe von Masahiro Shinoda und Tamasaburo Bando durch digitales Remastering in 4K zu neuem Leben. Mein Highlight in diesem sehr sehenswerten Film ist die Musik des Elektronik-Pioniers und Synthesizer-Virtuosen Isao Tomita.

Hier ein Beitrag von Dinah Zank und Ramona Westhof im Kompressor (Deutschlandfunk Kultur) zum Film.
Nach über 40 Jahren erwachen Masahiro Shinodas mythische Kreaturen durch digitales 4K-Remastering zum Leben. Im Stil des Kabukitheaters inszeniert, steigert sich „Demon Pond“ durch Spezialeffekte in einen großen Rausch. Für Fans des alten Japan.
© Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, 15.6.2023
Kunstvoller Fantasyfilm um einen See, an dem das fragile Gleichgewicht zwischen Menschen und Dämonen gestört wird. Eine Filmkritik von Lukas Foerster (Filmdienst).
…. Gar so finster geht es in „Demon Pond“ nicht zu – einer großen Studioproduktion, die oft schlicht von den Schauwerten und dem Spieltrieb her gedacht ist. Im umwerfenden Sturmflut-Finale, das Caspar David Friedrich nicht wildromantischer hätte imaginieren können, kommen unter anderem Miniatureffekte zum Einsatz, die seit den Godzilla-Filmen zu den Spezialitäten des fantastischen Kinos in Japan zählen. Hier ist Shinodas feinsinnige Blockbuster-Ironie ganz bei sich selbst: der Weltuntergang als filmtechnisch brillanter Sturm im Wasserglas.
© Filmdienst, Juni 2023