„Flushing Meadow“ Ein Hörspiel aus Originaltönen von 1947
Und fiktiven Monologen nach realen Lebensberichten über die Abstimmung über die Teilung des britischen Mandatsgebietes in Palästina und Schaffung eines jüdischen Staates.
Vor 75 Jahren: „Am Nachmittag des 29. November 1947 geht die Vollversammlung der Vereinten Nationen im Eisstadion von Flushing Meadow in New York zu Ende. Letzter Punkt der Tagesordnung: die Abstimmung über die Teilung des britischen Mandatsgebietes in Palästina und Schaffung eines jüdischen Staates.
Gegner des Planes sind die arabischen Staaten und eine Reihe asiatischer und afrikanischer Länder. Die Befürworter: einige west- und osteuropäische Staaten, die USA und die Sowjetunion. In einem Mosaik von leidenschaftlichen Monologen und eindringlichen Originaltönen werden die politischen Manöver, die moralischen Beweggründe, die Hoffnungen und Enttäuschungen des historischen Augenblicks heraufbeschworen.“ (D. C. Brecher)
„Flushing Meadow“
Ein Hörspiel aus Originaltönen von 1947 und fiktiven Monologen nach realen Lebensberichten
Autor: Daniel Cil Brecher
Regie: Alexander Schuhmacher
Ton: Martin Eichberg
Produktion: DLRB/SR 1997
Länge: ca. 80:19 Min.
© SR 2, Hörspielzeit, 27.11.2022
Der Autor:
Daniel Cil Brecher, 1951 in Tel Aviv geboren, in Düsseldorf aufgewachsen. Studium der Geschichte und Philosophie. 1983-86 Direktor des Leo-Baeck-Instituts Jerusalem. Seit 1986 Historiker und Schriftsteller in Amsterdam. Ausstellungen, Radio- und TV-Dokumentationen sowie u.a. die Autobiografie „Fremd in Zion“ (05).
Hörspiele: „Kaminsky-Boulevard“ (SR 92), „Die Marx Brothers in Berlin“ (SR/SWF/DS Kultur 93), „Erscheinungen und Dinge an sich“ (SR 94), „Der Fuchs und der Igel“ (DLR 00) sowie Radiofeatures, u.a.: „Eine Minderheit im Aufbruch“ (DLF 22).