„Ganz. Schön. Sterblich“ Mitte des Lebens: Ein Sound-Essay von Marie Weil

„Vor gut sieben Jahren, da war ich Mitte, Ende dreißig, wurde mir mit einem Schlag klar, dass ich nicht mehr jung bin.“ Was als Reflexion über die Mitte des Lebens beginnt, wird bald zu einer turbulenten und mehrstimmigen Sound- und Gedankenfahrt.

„Glücklich und zufrieden – das wollten die Menschen vermutlich schon immer sein. Aber dass das leicht ist, selbstverständlich, dass ich ein Recht darauf habe, vielleicht gar verpflichtet dazu bin – ist wohl eher eine zeitgenössische Blüte.“ Eine Frau in der Mitte des Lebens hält Vor- und Rückschau. Welche Chancen sind vertan, welche tun sich erst auf? Welchen Erwartungen begegnet sie? Und könnte nicht alles ganz anders sein? Widerworte, Einwände, Ergänzungen kommen dazu. Ein Klanggestöber entfaltet sich. Davor, darin und dazwischen öffnet sich ein Möglichkeitsraum. Gedanken, Widerworte und viele Geräusche greifen in diesem Hörstück ineinander.



Ganz. Schön. Sterblich. (Ursendung)
Von Marie Weil
Regie: die Autorin
Mit: Britta Steffenhagen u.a.
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021

© Deutschlandfunk, Feature, 16.10.2021

Marie Weil, geboren 1977 in Berlin. 1997 bis 2002 Arbeit an verschiedenen Theatern, als Regieassistentin, Ausstattungsassistentin und Dramaturgin. 2002–2010 Kunststudium an der Universität der Künste, Berlin, Meisterschülerin. Seit 2015 Arbeit in eigener Keramikwerkstatt. 2019 erster Film: „Küchenpsychologie – über das Verrücken“, Premiere auf den Internationalen Hofer Filmtagen. Außerdem seit vielen Jahren Yoga-Übende und -Unterrichtende. Marie Weil lebt und arbeitet in Berlin.

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: