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Gesang der Fassungslosigkeit: Thomas Harlans „Heldenfriedhof“

Thomas Harlan (1929-2010), Autor und Filmemacher, war der Sohn des Regisseurs V; dessen Propagandafilm „Jud Süss“ in den Augen des Sohnes ein „Mordwerkzeug“ war. Die nationalsozialistischen Verbrechen, die Schuld der Täter und ihre Verfolgung machte Thomas Harlan zu seinem Lebensthema.

Von Ulrike Janssen

„Heldenfriedhof“: ein radikaler Roman von großartiger Sprachkraft und ein Rätsel, nahezu unlesbar und zugleich ganz intensives Lektüreerlebnis. So beschreiben Literaturkritiker und -wissenschaftler ihre Leseerfahrung mit Thomas Harlans letztem Roman, den der 70-Jährige in der Berchtesgadener Klinik schrieb, in der er – schwer lungenkrank – die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte.

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Von: Ulrike Janssen; Redaktion: Imke Wallefeld; Produktion: WDR 2017

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