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„Hoffnungslichter entzünden“ Arlo Parks live in Berlin

Die britische Songwriterin Arlo Parks gab mit ihrer Band ein intimes und mitreißendes Konzert im Berliner Columbia Theater. Von Nadine Lange.

Mal wieder eine neue Pandemie-Erfahrung: Es kann sehr gut klingen, wenn Hunderte von Menschen, die einen Mund- Nase-Schutz tragen, zusammen singen. Zu hören am Donnerstagabend während des ausverkauften Konzerts von Arlo Parks im Berliner Columbia Theater, bei dem 2G plus Maskenpflicht gilt – was auch weitgehend eingehalten wird.

Nach einer knappen halben Stunde singen vor allem die weiblichen Fans den Refrain von „Too Good“ zusammen mit der 21-jährigen Londonerin: „I think you know it/ Too cool to show it/ Babe you’re so good, you’re too good to be true“. Alles ist gut zu verstehen und wer die Augen schließt, könnte fast meinen, sich auf einem Prä-Corona-Konzert zu befinden.



Plastikblumen und Wärme

Noch besser wird es dann beim folgenden Stück, für das Arlo Parks das Publikum um Unterstützung bittet – und ein richtig lautes „Caaaaaaaroline“ bekommt, den Refrainauftakt ihres gleichnamigen Stückes. Es ist der hierzulande bekannteste Song von Arlo Parks, und er spiegelt exemplarisch ihre Qualitäten als erzählende Songwriterin.



© Der Tagesspiegel, Kultur, 19.11.2021


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