Seit rund 10 Jahren mischt Max Andrzejewski inzwischen in der deutschen Jazz-Szene mit. In dieser Zeit hat sich der Schlagzeuger…
Von Hans-Jürgen Linke (FR). Ein Hauch von Aleatorik weht durch dieses Album. Obwohl Max Andrzejewski die Noten nicht gewürfelt, sondern absichtsvoll niedergeschrieben hat, und zwar mehr als einmal.
Das erste Mal mit sieben Jahren, als eine Art Spiel, das einerseits den Wunsch, Musik zu komponieren, enthielt, andererseits nach seiner Selbsteinschätzung nicht von wunderkindischer Begabung getragen war – es waren einfach Striche mit Notenköpfen und Fähnchen, hingezeichnet mit der Ahnung, dass Musik auf dem Papier so aussieht. Der Großvater hat dann „Opus II“ und die Gattungsbezeichnung „Choral“ drübergeschrieben.
© Frankfurter Rundschau, Kultur, Musik, 5.3.2025
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