Hier sind sich alle einig: Brad Mehldau zählt ohne Zweifel zu den wichtigsten Jazzpianisten der letzten Jahrzehnte. Das liegt nicht nur an seiner Veredelung von Anleihen aus der Popmusik, das haben nicht minder gewaltige Kollegen wie Esbjörn Svensson oder Ethan Iversson ebenfalls getan.
Nein, Mehldaus Einzigartigkeit beruht auf seinem stets kontrapunktisch gedachten Spiel, bei dem die Hände intime Dialoge oder leidenschaftliche Diskussionen miteinander führen. Hier wird der so oft Pate stehende Bach mal wirklich von der Substanz her eingearbeitet. Improvisierte Fugati!