Musik der Zeit [7]: Eonta. Werke von Xenakis, Feldmann und Saunders
Rot ist Willkommen und Abschied, Blut und Leben, Liebe und Verletzung. Rebecca Saunders mischt ihr tiefes „Rot“ auf der großen Palette: aus Singstimmen, Orchesterklängen, Klavier und Akkordeon. Auf engstem Raum ballt sich die Energie, die Iannis Xenakis in „Eonta“ freisetzt.
Zum Saisonfinale präsentiert Musik der Zeit eines der größten Hör-Abenteuer des griechischen Klangarchitekten. Klein ist hier nur die Besetzung, maximal hingegen die Kraft. Iannis Xenakis war ein Visionär, vielleicht auch seiner Zeit voraus, dort wo sich Wissenschaft und Fiktion berühren.
Morton Feldman
„The Swallows of Salangan“ (1960)
für Chor und Orchester
Rebecca Saunders
miniata (2004)
für Klavier, Akkordeon, Orchester und gemischten Chor
Iannis Xenakis
Eonta (1963)
für Klavier, zwei Trompeten und drei Posaunen
Nicolas Hodges, Lorenzo Soulès, Klavier
Teodoro Anzellotti, Akkordeon
Ensemble Schwerpunkt
WDR Rundfunkchor
Einstudierung: Nicolas Fink
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Peter Rundel
© WDR 3, Konzert, 4.6.2022