NZZ: Zürcher Festival „unerhört!“ …Nööchberle… – eine Art musikalischer Nächstenliebe / Von Florian Bissig

Um künstlerisch dynamisch zu bleiben, muss sich Musik stets neuen Einflüssen öffnen. Diesem Umstand wird das Zürcher Festival «unerhört!» auf unterschiedliche Weise gerecht. Es trägt sein Programm in diverse Quartiere und Lokalitäten hinaus, zum Beispiel auch in eine Schlosserei.

Einige der träfsten Mundartwörter lassen sich kaum in die Schriftsprache übersetzen. Eines von ihnen ist auch das Verb „nööchberle“ – sich vertraulich nähern, näherrücken. Genau das ist es, was das Zürcher Festival „unerhört!“ mit Erfolg praktiziert. Es geht mit einem Programm aus Jazz und improvisierter Musik in verschiedene Quartiere – und über die Stadtgrenzen hinaus nach Winterthur und neuerdings auch nach Uster.

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© NZZ, Feuilleton, 25.11.2019

 

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