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„Only the Lonely“ Vom schrecklich schönen Alleinsein von Burkhard Reinartz

„Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut!“ dichtete Wilhelm Busch. Manche Menschen meiden aus Angst verletzt zu werden den Kontakt mit anderen. Doch die meisten fürchten das Alleinsein, da es immer noch mit Einsamkeit verwechselt wird. Und das ist ein Tabuthema. Einsam sind immer nur die anderen.

Das Alleinsein hat viele Gesichter: quälende Isolation, die wohlige Ruhe des ganz bei sich Seins, die Bürde existenzieller Einsamkeit, die wahre Quality-Time im Leben. Den allerletzten Weg allerdings muss jeder allein gehen, weshalb Philosophen und Psychologen empfehlen, rechtzeitig zu lernen, wie es ist, alleine zu sein.

Was macht die Begegnung mit sich selbst für viele Menschen so unerträglich? Warum schlägt sie oft in bedrückende Einsamkeit um, während andere das Alleinsein als Quelle von Inspiration und inneren Frieden erleben? „Wie schön ist es, allein zu sein“, schrieb die Poetin Mascha Kaléko. „Vor allem, wenn man jemanden hat, dem man sagen kann: Wie schön ist es, allein zu sein.“



Only the Lonely
Vom schrecklich schönen Alleinsein
Von Burkhard Reinartz

Regie: der Autor
Es sprachen: Janina Sachau, Philip Schepmann, Anja Lais,
Daniel Wiemer und Lisa Sommerfeld
Ton und Technik: Günther Rose und Jutta Stein
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Deutschlandfunk 2009

© Deutschlandfunk, Freistil, 22.11.2020

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