He is respected as one of the pioneers of synth pop and electronic music, which helped to cultivate Japanese music.…
Innerlichkeit und Abstraktion: Ryuichi Sakamoto legt sein Album „12“ vor, an dem er während eines langen Krankenhausaufenthalts nach einer Krebsoperation gearbeitet hat.
Weit verzweigt ist das Werk von Ryuichi Sakamoto, vielgestaltig und kaum noch überschaubar. Die Diskografie der Alben unter seiner Beteiligung beläuft sich auf beinahe 300 Positionen, beim großen Publikum am bekanntesten ist er wohl als oscar- und grammyprämierter Filmkomponist, unter anderem für „Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence“(1983), „Der letzte Kaiser“ (1987) und „Little Buddha“ (1993). Erstmals auf der internationalen Bildfläche erschienen war er 1978 mit dem Yellow Magic Orchestra, das sich wegen seines Elektropop-Avantgardismus die mäßig treffende Zuschreibung „die japanischen Kraftwerk“ zuzog – die Musik des Yellow Magic Orchestras indes war leichthändiger und unbeschwerter, mitunter mit ausgeprägtem Humor.
© Frankfurter Rundschau, Kultur, Musik, 2.3.2023
