Nachhören

„Sex Machines“ Wildes Denken lernt die Maschinen lieben

Sexroboter, Teledildonik, Geschechterwechsel in der VR: Der Sex der Zukunft hat viel zu bieten. Was aber heißt es, mit der Maschine und die Maschine zu lieben? Wollen wir das wirklich? Und können wir es überhaupt?

Gynoiden heißen die Sexroboter im Animee „Ghost in the Shell“ – künstliche Gespielinnen, die Männerträume blitzeschnell und blitzesauber wahr machen. Aber das ist nicht weit genug gedacht. Schon 1985 erblickte die Zoologin und Philosophin Donna Harraway im Cyborg die Befreiung von der Last der Geburt. Sex als purer Sex – der mit Fortpflanzung nichts mehr zu tun hätte. Der Roboter nicht mehr als Ersatz, sondern als Befreiung des Sexus. Wildes Denken geht also den Robotern an die Wäsche. Und schaut, wer da dann noch kalt bleibt.



© Bayern 2, Nachtstudio, 31.8.2021

(Visited 37 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.