Shigeru Ishihara „Nix für Weicheier“

Kampala, Berlin, Tokio: Die Projeke des stoischen japanischen Noiseliebhabers und Kochs Shigeru Ishihara umspannen die Welt. Ein Porträt. Von Jens Uthoff.

Shigeru Ishihara ist ein Mann mit vielen Talenten. Auf den Berliner Wochenmärkten betreibt der japanische Musiker, dessen Alias Scotch Egg auf die gleichnamige Wurstbrät-Ei-Delikatesse verweist, einen Essensstand. „Ich verkaufe dort selbst gemachte japanische Pfannkuchen – okunomiyaki. Normalerweise bin ich mit meinem Stand etwa am Mauerpark- und beim Nowkölln-Flohmarkt“, erzählt er.

Als Pfannkuchen-Produzent ist Shigeru Ishihara noch ein Geheimtipp, in der elektronischen Musikszene und im Genre Noise ist er aber bereits vielen ein Begriff. Ishihara, ein gemütlicher Typ mit langen schwarzen Haaren, hoher Stirn und Vollbart, hat gleich mehrere, sehr unterschiedlich gelagerte Projekte: Unter dem Künstlernamen Scotch Egg vermischt er die Stile Breakcore, Gabba, Industrial und Noise und findet so Anklang weit über die elektronische Szene hinaus.

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