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Tania Bruguera und die alternative Kultur Kubas

Auf der Documenta 15 gibt es – jenseits des Skandals – auch Kubas berühmteste Gegenwartskünstlerin, Tania Bruguera zu entdecken. Ihr Kollektiv INSTAR zeigt zensierte Künstler:innen und vermischt die Grenzen zwischen Kunst und Aktivismus. Von Peter B. Schumann.

Das „Instituto de Artivisimo Hannah Arendt“, kurz INSTAR, bringt nicht nur in seinem Namen Kunst und Aktivismus zusammen. Die künstlerischen Interventionen sind Programm. In den letzten Jahren haben zahlreiche kubanische Kulturschaffende mit ungewöhnlichen Kunstaktionen, Performances, Filmen, Theaterstücken, Songs, Gedichten und Karikaturen internationale Aufmerksamkeit erlangt.

Sie haben unabhängig von staatlichen Institutionen eine andere, alternative Kultur geschaffen, denn sie wollten sich nicht länger von immer neuen bürokratischen Auflagen gängeln lassen. Viele von ihnen kritisieren die unerträglichen Lebensverhältnisse auf Kuba und nehmen für ihre oppositionelle Haltung Verfolgung, Zensur und sogar Gefängnis in Kauf. Auf der Documenta 15 ist diese alternative Kultur erstmals in ihrer ganzen Vielfalt zu entdecken.



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