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Vielleser und Bücherwürmer„Dann schlafe ich halt nicht“ von Astrid Mayerle

Die Nebenwirkungen dieser Droge bleiben zum Glück gering − bis auf den Schlafmangel. Wie gehen „Bookaholics“ mit ihrer Bücher- und Lesesucht um? Eine Sendung über Rituale, den komatösen Leserausch und die Tricks für ungebrochenen Lesefluss.

Im 18. Jahrhundert zählte das Lesen zu den gefährlichen Tätigkeiten – vor allem für Kinder und Frauen. Heute dagegen gilt die Lesesucht als eine begrüßenswerte Rauscherfahrung, weil nur geringe Nebenwirkungen zu erwarten sind, etwa die Folgen freiwilligen Schlafentzugs.

Wie glücklich müssen all jene sein, bei denen Droge und Profession in eins fallen, etwa Verleger, Lektoren, Buchhändler, Schriftsteller, Kritiker oder Literaturagenten? Also berufliche Bookaholics. Wie wählen sie ihren Stoff? Wie sortieren sie ihre Bücherstapel, legen sie Leselisten an, wie viele Bücher schaffen sie parallel? Wann, wo und wie kultivieren sie ihre Leidenschaft?

© Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen, 5.3.2021

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