Für Jim Morrison! Ueli Bernays und Karl Fluch erinnern sich.
Rebellion, Sex und Bewusstseinserweiterung: Als Sänger von The Doors hat Jim Morrison Generationen von Rockstars beeinflusst. Ausgezehrt von Drogen und Strapazen, starb er am 3. Juli 1971 im Alter von 27 Jahren.
Rocker sind oft großartige Hochstapler. Keine Knaben mehr und noch keine reifen Männer, setzen sie sich als rotzige Rebellen in Szene: Weg da, ihr Spiessbürger, macht Platz, ihr Langweiler! Jetzt kommen die Sänger einer anderen Zeit: wir!
Bald schreit und pfeift eine wilde Meute, bald braust der Applaus der Fans. Und die Rockstars heben ab in mythische Sphären. Der Starkstrom der Verstärkeranlagen verwandelt ihre Gefühle in tosende Töne, die Hände der Promotion schütten Glamour aus über sie, und meistens nehmen sie Substanzen, die das Bewusstsein erweitern. © Ueli Bernays
© NZZ, Feuilleton, 3.7.2021
Jim Morrison: Der Messias von der anderen Seite
Vor 50 Jahren starb der Sänger der US-Band The Doors. Er gilt als der prototypische Rockstar – verführerisch, trotzig, ein Aufwiegler. Von Karl Fluch
© Der Standard, Kultur, 3.7.2021
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